Grundprinzipien der Homöopathie

 

Das Grundprinzip der Homöopathie lautet:

„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ - oder lateinisch ausgedrückt:

 

„Similia similibus curentur“

 

Die in der Arzneimittelprüfung an gesunden Menschen erzielten Ergebnisse wurden genauestens protokolliert und bilden die Grundlage der Arzneimittelbilder. Diese beinhalten die „homöopathischen Zeichen und Symptome“ und sind zusammen gefasst in der Arzneimittellehre und systematisch aufgelistet in Nachschlagewerken, dem Homöopathischen Repertorium.

Das Bild des Patienten - die „Gesamtheit seiner Symptome“ muss in Beziehung gesetzt werden zu den Arzneimittelbildern. Das dem Patienten ähnlichste Mittel wirkt dann als spezifisches Heilmittel für den Patienten.

Nach Hahnemanns Definition ist beim kranken Menschen die Lebenskraft „verstimmt“ und muss durch das passende Heilmittel wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Demzufolge ist die Stärke, die Intensität der homöopathischen Arznei, der Lebenskraft des Patienten anzupassen. Das geschieht durch das homöopathische Potenzieren oder Dynamisieren, welches „Kraft-Freisetzen“ bedeutet: Je höher die Potenz einer Arznei, desto stärker und genauer ist die Kraft ihrer Wirkung.